Traumklau, 2026

 

 

Doch bleibt das Meer ein Sehnsuchtsort, in dem Inseln der Seligen liegen, zu dem alle

Flüsse „meerwärts“ strömen und das in vielen Farben und Schattierungen erscheint. Auch

der Bosporus, der zwei Meere verbindet und zwei Kontinente trennt wird thematisiert.

Dass der Mensch nicht der einzige, wichtige Bewohner dieser Erde ist und weniger mehr

sein kann, zeigt sich subtil in der druckgrafischen Arbeit über den Borkenkäfer (Ips

typographus). Und bereits zu Zeiten des antiken Dichters Aristophanes war das Wolken-

kuckucksheim ein beliebtes Gedankenspiel.

 

 

 

Die Künstlerinnen stellen bei der Ausstellung das Gedicht „An die Träume“ von Sophie Albrecht

ins Zentrum. Assoziative Traumbilder, Erinnerungen und Assoziationen bilden einen „Traumraum“,

 der gleich einer Wunderkammer die Betrachter*innen einlädt, die Bilder als Anfänge eigener

Geschichten weiterzuspinnen und darin zu verweilen. Die Künstlerinnen zeigen kleine Arbeiten,

die den Raum wie ein dreidimensionales Märchenbuch füllen und kurze Animationen, die die Bilder

gleichsam zum Leben erwecken.

 

 

 

Neujahrsgruß 2026

 

 

 

2025, Collagrafie aus der Serie Losigeit

 

 

 

roll off - a shoeprintbox, performance im basement am 30.09.2022 (Video abspielen)

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