Arbeit in Auslage Nr. 107: "Wimpernschläge des Augenblicks" von Sabine Müller-Funk
Zu einem Gedicht sind poetisch zarte Arbeiten aus Piniennadeln entstanden, die Pininiennadelgebilde schweben im Vitrinenraum.


Vitrine 1-3

Vitrine 4-6
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Arbeit in Auslage Nr. 106: "SCHLAUFEN & SCHLEIFEN" von les betteraves
Anne Vaupel und Carsten Krieger sind „les betteraves“, sie bespielen zum zweiten Mal die Vitrinen der „Arbeit in Auslage -
sie erzählen diesmal von den SCHLAUFEN + SCHLEIFEN, die das Leben durchziehen.
Sie finden sich im Glück der Wiederholung, in der ratlosen Unsicherheit, dem unbändigen Wachstum, den endlosen Zweifeln,
der explodierenden Bewegung und in einer fröhlichen Demenz und beeindrucken uns mit ihrer vielfältigen Schönheit und
grenzenlosen Dynamik.


Vitrine 1-3

Vitrine 4-6
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Arbeit in Auslage Nr. 105: "carmesí & diaries" von Christine Ulm & Christine Baumann
Carmesí - das Rot der Laus von Christine Ulm
Ihr immer wacher Blick auf die sie umgebende Natur an verschiedenen Aufenthaltsorten hat Christine Ulm schon vor Jahren
zur ausführlichen Beschäftigung mit den Koschenille-Läusen angeregt. Durch regelmäßige Besuche auf den Kanarischen Inseln
entstanden Arbeiten auf Basis dieses einst zur Farbproduktion gezüchteten und dann dort verwilderten Insekts. In den Vitrinen
sind einige künstlerische Ergebnisse sowie Wissenswertes und Materialproben zum Karmesin-Rot zu sehen.
diaries - jeden Tag ein Bild von Christine Baumann
Seit 2013 zeichnet, malt und gestaltet Christine Baumann jeden Tag ein 10 x 15 cm großes Bild. Format, Papier und das tägliche
Tun sind die einzigen Vorgaben. Meistens folgt sie einem ersten Impuls, arbeitet spontan und experimentiert dabei gerne. Hier
zu sehen sind Bilder aus diesem Jahr.Projektpartnerin ist seit Anbeginn Julia Hürter, Künstlerin in Berlin. diaries wurde bereits in
Berlin, Wien, Stockholm, Helsinki, Leutkirch im Allgäu, Karlsruhe und Klagenfurt gezeigt.


Vitrine 1-3

Vitrine 4-6
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Arbeit in Auslage Nr. 104: "mein schreibtisch ist gedeckt für alle" von 20 geladenen Künstlerinnen
„mein schreibtisch ist gedeckt für alle“ zum 100. Geburtstag von Ernst Jandl
Zwanzig Künstlerinnen haben den Schreibtisch für Ernst Jandl gedeckt und ihn hochleben lassen:
Claudia Bitter, Bianka Buchen, Babsi Daum, Ute Eisinger, Ingrid Gaier, Sabine Golde, Birte Hennig, Brigitta Höpler, Eva Hradil,
Anne-Thrine Jackwitz, Rita Kämmerer, Gerda Kohlmayr, Walpurga Ortag-Glanzer, Szilvia Ortlieb, Lisette Rosenthal, Anne Vaupel,
Astrid Walenta, Gundi Wiemer, Nathalia Weiss und Maria Luisa Witte


Vitrine 1-3

Vitrine 4-5
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Arbeit in Auslage Nr. 103: "auf dem land mit ernst jandl" von Wik 3 der Wissenswerkstatt W178
In diesem Projekt in der erprobten Zusammenarbeit zwischen der GTVS Wehlistraße und der Künstlerin B.Daum haben 11 SchülerInnen
an vier Terminen in der Werkstatt im Stuwerviertel gearbeitet. Die Kinder/SchülerInnen der zweiten Schulstufe setzten sich über einen
künstlerisch kreativen Zugang mit Sprache anhand der Gedichte von Ernst Jandl auseinander.
Es wurden neue Gedichtzeilen erfunden, und aufgenommne. Es wurde gezeichnet, gedruckt und Leporello gebunden. Der Prozess und
die entstanden Leporelli wurden ausgestellt.


Vitrine 1-3

Vitrine 4-5
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Arbeit in Auslage Nr. 102: "UNEARTHING" von Ursula Wimmesberger
Do you see the traces I am leaving?
Die Natur mit gleichzeitig endloser und repetitiver Form- und Farbenvielfalt liefert mir in meiner künstlerischen Arbeit Material,
Idee, Inspiration und Material - organische Strukturen und Lebensformen, wie z.B. Flechten, faszinieren mich seit je her. Seit
einigen Jahren baue ich außerdem in meinem Garten im Hausruckviertel/Oberösterreich historische Färberpflanzen an, aus denen
ich die Pigmente und Farben für meine Bilder gewinne. Es ist vor allem der Prozess der Verwandlung und Metamorphose, den ich
hier spannend finde – vom Samenkorn zur Pflanze, von der Pflanze zur Pigment, vom Farbe zum Malmittel, das wieder Eingang in
meine Bilder findet.
In UNEARTHING stelle ich meine Spurensuche und das Spuren-Hinterlassen in den Mittelpunkt meiner Arbeit. Die Pflanze, das
organische Material geht mit mir eine Symbiose ein und wird zur Co-Autorin meiner Arbeit. Dabei werden sowohl das Prozesshafte
in Form von Pflanzenmaterial, den gewonnenen Tinkturen u. Pigmenten abgebildet, als auch klassische Formen der Kunst wie
Zeichnung, Aquarell & Malerei gezeigt.


Vitrine 1-3

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Arbeit in Auslage Nr. 101: "Meine Obsessionen strengen mich so an" von Sonja Knecht
Sonja Knecht ist Textkünstlerin. Sie untersucht Wörter auf ihre verbalen, visuellen und vokalen Eigenschaften – und wie diese
interagieren. Sie schreibt und visualisiert serielle Gedichte, experimentiert mit Übersetzung, erstellt Schreibmaschinen- und
andere Schriftbilder. Hier gibt sie Einblicke in ihre poetische Praxis und liest aus ihrer experimentellen Lyrik: Anagrammgedichte
und ein multilinguales Klanggedicht. www.txet.de / @sk_txet


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Vitrine 4-5
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Arbeit in Auslage Nr. 100: "100x" von Babsi Daum und Rita Kämmerer
100 x Arbeit in Auslage
Hundert Vitrinen gehören gefeiert! Kaum zu glauben aber wahr ist, dass am 20.10. 2024 zum 100. Mal eine Ausstellung in den
Auslagen der Werkstatt von Babsi Daum und Rita Kämmerer in der Stuwerstraße 24/Ecke Molkereistraße, 1020 Wien eröffnet
wird. Zum 100. Mal Kunst, Kaffee und Kipferl. Egal ob Hitze oder Regen, Sturm oder Schnee, Gewitter oder Corona, seit 2008 ist
keine Ausstellung ausgefallen. Von Sonnenaufgang bis 23.00 Uhr können die Passant*innen in der Stuwerstraße 24 Kunst erleben.
Sie können sich zum 100. Mal wundern, freuen, ärgern oder Fragen stellen. Sie können über die Auslagen lachen, irritiert sein,
den Kopf schütteln oder Neues entdecken.
Über 200
Künstler*innen haben bisher die Fenster
mit ihren künstlerischen Ideen bespielt, ihre
Positionen und Themen präsentiert
und sich den speziellen Anforderungen der Vitrinen gestellt. Sechs ehemalige Wirtshausfenster wurden im Zuge einer Sockel-
sanierung vor 16 Jahren so umgebaut, dass 2,36m x 1 m x 0,4 m große Auslagen entstanden: Eine Bühne für Kunst im öffentlichen
Raum.
Am 20.10. feiern wir mit euch, den Künstler*innen, dem treuen Publikum und den
zufälligen Passant*innen, 100 Vitrinen und die
Kunst für alle!


Vitrine 1-3

Vitrine 4-6

vier von 100 Modellen: Modell Nr. 5, Nr. 32, Nr. 80 und Nr. 83
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Arbeit in Auslage Nr. 99: "VON NATUR AUS" von Claudia Bitter
Die Autorin und Künstlerin Claudia Bitter zerlegt und setzt (neu) zusammen, auf sprachlicher und bildlicher Ebene arbeitet sie
mit minimalen Elementen aus der Natur, aus der Sprache, aus Bildern. In Minicollagen und vergänglichen Assemblagen wird in
zarter Poesie ein Stück Welt verschriftlicht und verbildlicht, Bildgedichte und Naturzeilen sprechen in ihrer Sprache zu uns
Vitrine 1, guest: Miško Sykora Vitrine 2 und 3: Claudia Bitter
Vitrine 4, 5, 6: Claudia Bitter
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Arbeit in Auslage Nr. 94: "Frauen auf den Sockel" von Frauke Beeck
Im Wiener Stadtbild gibt es eine ganze Anzahl Denkmäler für Wissenschaftlerinnen.
In einem art-and-research-project werden diese interpretiert.


Vitrine 1, 2, 3

Vitrine 4, 5, 6
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Arbeit in Auslage Nr. 93: "Al otro lado" von Felipe Vasconez, Andrés Bucheli und Abigail Marcillo


Vitrine 1: Felipe Vasconez, Vitrine 2: Andés Bucheli, Vitrine 3: Abigail Marcillo

Vitrine 4: Felipe Vasconez, Vitrine 5: Andés Bucheli, Vitrine 6: Abigail Marcillo
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Arbeit in Auslage Nr. 92: "Ach wie gut" von Sourie Wultsch
Erfinderin der Mydokuart. Mydokuart
ist eine Kunstform, die aus 9 mal 9 Elementen in 81 Feldern besteht, die in optischer oder literarischer Form dargestellt werden.


Vitrine 1, 2, 3 - nachts

Vitrine 4, 5, 6 - nachts
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Arbeit in Auslage Nr. 84: "einander zu drehen" von Anne Vaupel, Babsi Daum, Brigitta Höpler, Rita Kämmerer und Ute Eisinger
Die Arbeit in Auslage zur Baumühle verstehen wir als Ehrung/Würdigung für diesen wunderbaren Ort im Waldviertel.
Wir zeigen in den sechs Vitrinen die gute Energie, die wir dort schon oft erleben durften, das erfüllende Miteinander,
wie jede ihr Plätzchen findet, das gemeinsam Sein, Leben, Kochen, Essen, Trinken, Arbeiten, Lachen, in der Thaya schwimmen
und am Lagerfeuer Sitzen. Es sind Erinnerungen, aber durch die Verwandlung in Fenster-Installationen,/Fenster-Bilder
gibt es Neues zu entdecken.


Vitrine 1, 2, 3
und zur Vitrine 3: arbeitinauslage/baumuehle/langedicht_ute_eisinger.mp4

Vitrine 4, 5, 6
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Arbeit in Auslage Nr. 83: "terra aurea" von Astrid Hille
WAS HAT SICH DIE KÜNSTLERIN DABEI NUR GEDACHT?
MIST VERGOLDEN?
ROST VEREDELN?
HAT DAS WAS ZU BEDEUTEN?
JA!!!
Der „normale“ Bauer, der Tag für Tag seine Kühe mit Heu füttert, melkt, ausmistet, den Acker bestellt, Heu und Getreide erntet,
sorgt dafür, dass seine Tiere und wir Menschen alle etwas zu essen haben. Und nicht nur das. Er sorgt auch dafür, dass die Erde,
die uns alle trägt und erträgt, etwas zurück bekommt. Der Bauer gibt wieder etwas zurück, beziehungsweise hinein in die Erde.
Den Dung der Kühe (=Dünger), die vorher das grüne Gras, das Heu und das Getreide (=umgewandeltes Sonnenlicht/Chlorophyl)
verdaut und verwandelt haben, arbeitet der Bauer wieder in die Erde ein und verwandelt so „STROH ZU GOLD“. So kommt indirekt
Licht in die dunkle Erde. Er macht dies mit seiner Hände Arbeit und seinem Handwerkzeug(Heurechen, Heugabeln, Mistgabeln,
Herzhacken, Spaten und vielem mehr). Mit der Frage: „wie können wir und wie müssen wir mit unserem einzigen Planeten umgehen?“
habe ich mich in meiner Ausstellung auseinander gesetzt. Ich komme zu dem Schluss, dass den Landwirten unsere ganze Hoch-
achtung gehören sollte, deren Wissen und handwerkliches Können unsere Erde zu einem besseren Ort machen können.


Vitrine 1, 2, 3

Vitrine 4, 5, 6
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Arbeit in Auslage Nr. 82: "SCHWÄRMEN" von Atelier No.9
Schwärmen – Weisheit der Vielen: Bleibt zusammen! Haltet immer den gleichen Abstand!
Bewege dich in etwa in dieselbe Richtung wie deine Nachbarn! Anneke Neumann, Patricia
Saavedra, Bianka Buchen sind das Atelier No.9 aus Göttingen. Sie haben sich mit vielen
Dingen rund um das Thema der Schwarmintelligenz auseinandergesetzt. Zu sehen sind in
den sechs Vitrinen frei interpretierte Schwärme.


Vitrine 1 und 2: Patricia Saavedra, Vitrine 3; Bianka Buchen

Vitrine 4: Bianka Buchen, Vitrine 5 und 6: Anneke Neumann
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Arbeit in Auslage Nr. 81: artinprint
art in print verlegt regelmäßig kuratierte thematische Editionen bestehend aus 6-8 Originalgrafiken in limitierter Auflage
und unterschiedlichen Drucktechniken von namhaften Künstlerinnen und Künstlern. Aus diesen Editionen werden 17 Grafiken gezeigt


Vitrine 1-3

Vitrine 4-6
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Arbeit in Auslage Nr. 80: "&" von Babsi Daum / Rita Kämmerer
Die Ausstellungsreihe Arbeit in Auslage feiert ihre 80. Ausstellung,
in der sich Rita Kämmerer und Babsi Daum der Ligatur "&" annehmen.
Ein schönes typografisches Zeichen, das für "und" steht und zum einen auf ihre
Ateliergemeinschaft verweist, zum anderen spielerisch zum Nachdenken
über die Bedeutung von "und" anregt.


Vitrine 1-3 beleuchtet

Vitrine 1-3 beleuchtet

Vitrine 6 , die "Jubiläumsvitrine" und Vitrine 4
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Arbeit in Auslage Nr. 79:"Landprobe" von Magdalena Hubauer / Katharina Spanlang / Florian Schinnerl / Susi Scheucher /
Raphael Volkmer / Babsi Daum
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Arbeit in Auslage Nr. 78:"Klasse 4a" von Wissenswerkstatt W178
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Arbeit in Auslage Nr. 77:"ab-hängen" von Die Hinguckerinnen
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Arbeit in Auslage Nr. 76:"Für die Fisch" von Birgit Weinstabl
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Arbeit in Auslage Nr. 75:"Mutter&Söhnchen" von Szilvia Ortlieb / Clemens Ortlieb
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Arbeit in Auslage Nr. 74:"fairy beings" von Paula Daum
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Arbeit in Auslage Nr. 73:"alles hängt zusammen" von Babsi Daum / Rita Kämmerer / Ute Eisinger
Während der Ausstellungszeit werden die drei Künstlerinnen
Sonntag für Sonntag ihre Arbeiten in den Vitrinen erweitern
und Zusammenhänge verdichten, so dass interessierte Betrachter
jede Woche Neues entdecken können.

so beginnt's /erste Woche

Vitrine 1-3

Vitrine 4-6
so endet die Ausstellung nach 6 Wochen

Vitrine 1-3

Vitrine 4-6